Durch meine Arbeit war ich meistens an einen Stuhl gebunden, entweder im BĂŒro vor den Bildschirm, bei Meetings, PrĂ€sentationen oder VortrĂ€gen etc.
Mit vierzig habe ich mit dem FuĂball spielen, bedingt durch Verletzungen, aufgehört so das ich befĂŒrchten musste das meine Fitness darunter leiden wird, also entschloss mich, nachdem mit Kollegen schon ein paarmal Tennis gespielt hatte, es mit Tennis zu probieren. Ich wurde Mitglied einen Tennisverein. Aber nicht nur ich sondern die Ganze Familie.
Ich muss sagen das machte mir SpaĂ, und hatte das GlĂŒck, durch meine Schichtarbeit, zur Zeit spielen zu können, wo die TennisplĂ€tze meisten leer standen.
NatĂŒrlich durch meine innere Einstellung, habe ich etliche Trainerstunden genommen, um mich in mein Spiel zu verbessern, es war auch die Zeit der Tennisboom in Deutschland, mit Boris Becker, Steffi Graf, Claudia Kohde-Kilsch, Boris Becker, Michal Stich, Bernd Karbacher, Charly Steeb und viele andere.
Es viel auch auf den MannschaftsfĂŒhrer der Jungsenioren, auch ein Kollege aus der BMW, das ich ein kleiner Ehrgeizling war, so bot er mir in der ein Teil Jungsenioren Mannschaft zu werden, dieses Angebot nahm ich sehr gerne an.
LegendĂ€r war mein erstes Punktspiel, hatte als Gegner ein sogenannte âAlter Fuchsâ als Gegner, ich hielt schon mit, aber in den entscheidenden Phasen des Spiels, hatte er immer eine bessere Antwort als meine und machte den Punkt.
Das fiel unsere MannschaftsfĂŒhrer der mich von drauĂen zeichne gab, die BĂ€lle hoch zu spielen, es entsprach zwar mein SpielverstĂ€ndnis, aber wenn die Mittel den Zweck erfĂŒllt, soll mir recht sein. weil mein Spiel war schön anzuschauen, aber das Ergebnis lies zu wĂŒnschen ĂŒbrig, also habe mich diese direktive sofort angenommen.
Um es nicht in die LÀnge zu ziehen, ich verlor mein ersten Satz 4:6, aber durch den geÀnderten Spiel Ansatz, drehte das noch in einen Sieg.
Mein Gegner, war mehr oder weniger etwas auĂer sich und hatte UnverstĂ€ndnis fĂŒr meine etwas profaner Spielweise.
Ich war auch ein engagierten EhrenÀmtler im Verein, so dass die Aufgabe des Sportwartes innehatte, so dass ich im Prinzip wusste wie wo was zu tun ist im Bezug auf Mannschaf und Spieler, es war eine angenehme Aufgabe.
Der Verein hat auch durch das Engagement der Abteilungsleiter, eine Internationales Damen Turnier jĂ€hrlich organisiert, auch hier habe ich und meine Frau in der Akquise geholfen, also es machte wirklich SpaĂ.
Vor allem dieser Turnierflair einmal im Jahr wahr einmalig, es gehörte zur Warsteiner Circuit in Deutschland und, am Ende der Turnierserien spielten die Siegreichen Damen dass Finale Turnier, dafĂŒr gabs dann Preisgelder, aber was fĂŒr die Damen wichtig war, waren die Punkte fĂŒr die Deutsche Rangliste.
Durch die Mannschaft Betreuung, kam ich mit meinem relativen hohen Alter zu Mehreren EinsÀtze in der Zweiter Mannschaft der Herren zu spielen.
Es war einfach herrlich mit jungen Leuten in eine Mannschaft zu spielen, wir hatten viel SpaĂ und ein groĂer Zusammenhalt, ich wurde sogar, als SpielfĂŒhrer nominiert.
Am Vatertag hatten wir ein Heimspiel gegen Oberding.
Unsere Gegner, waren zwar nicht die super starke Mannschaft, aber sie hatten sehr guten Spieler, so das nach den ersten sechs Einzeln 3 zu 3 gestanden hat, also die Entscheidung sollte durch die drei Ausstehenden Doppel fallen.
Ich spielte Doppel mit Frank, ein siebzehnjÀhriger Junger, der mein Sohn hÀtte sein können, trotzt guten SpielverstÀndnis zwischen uns, ging der erster Satz 6:4 an Oberding.
In der Satzpause erfuhren wir das die anderen zwei Doppel entschieden wurde und es stand ins Gesamt 4:4, also wir waren die ZĂŒnglein an der Waage.
So gingen wir im zweiten Satz mit dem RĂŒckstand im RĂŒcken an, und, es wurde nicht besser, innerhalb 5 Minuten lagen wir erneut 0:2 zurĂŒck, es schien es nicht zu unseren Gunsten laufen zu wollen.
Zwischen die Ballwechsel sagte Frank: es wird Zeit das wir fertig werden, ich habe ein Mordshungern.
Daraufhin erwiderte ich: Frank, wenn wir das Spiel gewinnst geht die Schnitzel und was dazu gehört voll auf mein Konto.
Was soll ich sagen es waren eine einfach dahin geworfene Antwort, aber hatte scheinbar seine Wirkung erreicht, ab diesen Zeitpunkt lief unser Spiel, wir drehte das Spiel um aus ein 4:6 / 0:2 haben wir ein 6:2 und 6:1 gemacht.
Dadurch haben wir das Gesamten Spiel 5:4 gewonnen.
Im Anschluss machte wir mit ein paar Leute ein kleiner Ausflug mit der Mannschaft nach Hallnberg bei Walpertskirchen, dort bekam der Frank sein wohl verdiente Schnitzel und wir feierten den Sieg und auch den Vatertag.
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