Unsere Anreise zu Cà Nick verlief zunächst nicht ganz nach Plan.
Die Adresse war ins Navi eingegeben, und wir folgten brav seinen Anweisungen. Am vermeintlichen Ziel angekommen, mussten wir allerdings feststellen: Hier waren wir falsch. Freundliche Leute versuchten uns weiterzuhelfen, doch auch ihnen war Cà Nick noch kein Begriff – schließlich gibt es den Agriturismo erst seit ungefähr einem Jahr.
Also suchte ich im Internet nach einer Telefonnummer und rief an.
Am anderen Ende meldete sich Antonio – und damit begann die eigentliche Ankunft bei Cà Nick.
Ich beschrieb Antonio, so gut ich konnte, die Stelle, an der wir uns befanden. Er fragte mich, ob ich dort die Reklame einer bestimmten Firma sehen könne. Zunächst verstand ich nicht ganz, was er meinte. Doch mit Hilfe von Christine und meiner Enkelin fanden wir schließlich das gesuchte Schild – und damit wusste Antonio, wo wir waren.
„Bleibt einfach dort, wo ihr seid. Ich komme euch holen.“
Wenig später setzte sich Antonio in seinen grauen Panda und machte sich auf den Weg zu uns. Also warteten wir – und hielten Ausschau nach einem grauen Panda. Das klang zunächst nach einer ziemlich einfachen Aufgabe.
Von wegen! Aus allen Himmelsrichtungen tauchten plötzlich Pandas auf: alte, neue, normale und Allrad-Pandas. Gefühlt fuhr die gesamte Modellgeschichte von Fiat an uns vorbei. Bei jedem dachten wir: Das könnte er sein!
Aber nein. Einer nach dem anderen verschwand wieder. Nach vielleicht zwanzig oder fünfundzwanzig Pandas wussten wir immerhin eines ganz sicher: Ein grauer Panda ist in Italien als Erkennungszeichen nicht unbedingt die beste Wahl. 😄
Und dann endlich: Plötzlich stand direkt neben uns ein grauer Panda. Ein Mann stieg aus – braungebrannt, mit einem langen, dichten, pechschwarzen Bart. Lachend und freundlich kam er auf unser Auto zu.
Das musste Antonio sein.
Antonio sagte uns, wir sollten ihm folgen. Also reihten wir uns hinter seinem grauen Panda ein, und nach ungefähr fünf Minuten erreichten wir schließlich Cà Nick. Er öffnete die Schranke, und wir fuhren den steilen Weg hinauf zum Hof, wo wir von Sabine sehr herzlich begrüßt wurden.
Ankommen und sich gleich wohlfühlen
Nach der Begrüßung trug Antonio unseren Koffer hinauf zum Apartment und erklärte uns erst einmal alles in Ruhe. Er zeigte uns auch, wo wir uns Getränke und einige seiner eigenen Naturprodukte nehmen konnten. Was wir nahmen, schrieben wir einfach auf und bezahlten es am Ende unseres Aufenthalts. Eine unkomplizierte Form des Vertrauens, die sehr gut zu Cà Nick passt.
Unser Apartment war mit viel Liebe eingerichtet. Überall entdeckten wir kleine, schöne Details, die sofort für eine angenehme und persönliche Atmosphäre sorgten. Es war alles vorhanden, was wir brauchten: Fernseher, Spülmaschine und – bei der damaligen Hitze ein unbedingt notwendiges Accessoire – ein Ventilator.
Besonders schön war die überdachte Terrasse mit Blick nach Osten. Vor uns lag die Landschaft, und in der Ferne konnten wir das Meer sehen. Dort konnte man wunderbar sitzen und am Abend die angenehme Brise genießen.
Auch die Wohnküche war sehr gut ausgestattet und verfügte zusätzlich über ein integriertes Doppelbett. Dazu kam ein schönes separates Schlafzimmer. Sämtliche Fenster waren mit Fliegengittern ausgestattet – eine Kleinigkeit, die man gerade im Sommer sehr zu schätzen weiß.
Wir fühlten uns vom ersten Augenblick an wohl.
Cà Nick – ein Agriturismo mit persönlicher Atmosphäre
Cà Nick ist kein großer Ferienbetrieb, sondern ein überschaubarer Agriturismo, bei dem der persönliche Kontakt zu den Gastgebern erhalten bleibt. Sabine und Antonio haben hier einen Ort geschaffen, an dem man nicht nur übernachtet, sondern sich schnell willkommen fühlt.
Zur Verfügung stehen zwei Apartments und drei Zimmer. Dadurch bleibt die Anlage angenehm familiär und ruhig. Sabine und Antonio kümmern sich persönlich um ihre Gäste – und genau das haben auch wir während unseres Aufenthalts erlebt.
Zum Anwesen gehört ein gepflegter Außenbereich, der zum Sitzen und Entspannen einlädt. Besonders ins Auge fällt der Holzpizzaofen – ein Detail, das wunderbar zu der unkomplizierten und geselligen Atmosphäre von Cà Nick passt.
Auch ein ausgezeichnetes Olivenöl aus dem eigenen Olivenhain gehört zu Cà Nick. Die Olivenbäume werden nach Antonios eigener Philosophie gepflegt: mit viel Aufmerksamkeit für den Schutz der Bäume und einem möglichst naturnahen Umgang mit dem Olivenhain. Das daraus gewonnene Olivenöl ist deshalb nicht einfach nur ein Produkt des Hauses, sondern trägt auch ein Stück von Antonios persönlicher Überzeugung in sich.
Mehr über Cà Nick, seine Gastgeber und den Agriturismo erfährst du hier: → Cà Nick (De · It · En)

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